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Himbeeren

Himbeeren 

Wir bauen unsere Himbeeren unter Schutz in einem Glasgewächshaus an. Dieses Verfahren bietet viele Vorteile. Die Blätter werden nicht feucht und mit einer Tropfbewässerung versorgen wir die Himbeerruten optimal mit Wasser und Nährstoffen. Durch diese Maßnahmen können wir auf chemischen Pflanzenschutz fast komplett verzichten. Weiter können wir Ihnen ab Ende Mai deutsche Himbeeren anbieten. Dies ist im Heidekreis momentan ein Alleinstellungsmerkmal.

Der Anbau:

Himbeeren sind sehr empfindliche Früchte mit sehr hohen Anforderungen an den Boden und die Kulturführung. Wir pflanzen die sogenannten „Longcanes“ Ende März in Töpfe. 

 

Auf dem Bild sind die Reihen zu erkennen. Die Trageruten wurden bereits im Vorjahr von der Himbeerpflanze gebildet. Aus diesen Trageruten sprießen nun Blätter und schließlich auch Blütenstände. Die Ruten werden durch horizontal gespannte Drähte aufrecht gehalten. Auch die Tropfbewässerung ist auf dem Foto zu erkennen. Hierdurch wird täglich mehrmals Wasser mit Nährstoffen der Himbeere zugeführt.

Über dem Wurzelballen sind außerdem schon die Jungruten zu erkennen. Sie bilden das nächste Jahr die Trageruten. Anfangs werden sie allerdings noch zurückgeschnitten, damit die Energie in die Trageruten gelangt – zur Fruchtbildung. Eine gute Durchlüftung ist wichtig, damit es am Tage nicht zu heiß wird und um die Luftfeuchte zu reduzieren.

Ende April setzten wir im Gewächshaus Hummeln ein, um unsere Blüten zu bestäuben. Hummeln eignen sich hervorragend zur Bestäubung, da sie schon ab einer Temperatur von ca. 10°C aktiv werden und nicht aggressiv sind wie Bienen.

 

Bild Hummeln

 

Bild Ernte

 

Nach der Ernte werden die Trageruten abgeschnitten und nur 2 bis 3 Jungruten Platz zum Wachsen gegeben. Dadurch erhalten wir im Herbst schon die nächsten Trageruten für das kommende Jahr. Insgesamt werden bei uns so 2 Ernten pro Pflanze eingefahren, danach muss die Pflanzerde und die Pflanzen ausgetauscht werden.